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Das etwas andere Notizbuch

Wie einige andere von euch sicher auch, habe auch ich kürzlich eine eMail von Rochefortbooks bekommen und wenn ich sonst auch jedwede Werbung ablehne, diese Idee finde ich so großartig, dass sie mir einen Beitrag wert ist!

Wer ist Rochefortbooks?
Rochefortbooks ist sozusagen die Erweiterung des Antiquariats Rochefort. Dahinter stecken der Dipl.-Archivar Daniel Glage und Tanja Hoffmann, die sich hauptsächlich ums Marketing kümmert.

Was macht Rochefortbooks?
Nachdem jahrelang tausende alter Bücher durch die Hände der Antiquare gewandert waren, von denen oft nur noch der Einband erhalten war, kamen sie auf die Idee, diesem Einband zu einem zweiten Leben zu verhelfen. Die Einbände wurden mit Papier gefüllt – und schon war die Idee zu einem außergewöhnlichen Notizbuch geboren.

Im noch recht jungen Blog http://rochefortbooksblog.wordpress.com/ kann man ein wenig  am Entstehungsprozess Anteil haben und meiner Meinung nach wird dort auch sehr deutlich, dass da Menschen mit Herzblut bei der Sache sind.

Bei Aufräumarbeiten in diversen Bibliotheken und Archiven sind mir leider auch schon zu oft Bücher begegnet, von deren Inhalt nichts mehr zu retten war, Schimmel und Säurebruch hatten ihr Werk getan, aber der Einband war noch recht intakt. Leider half das auch nichts, die Bücher mussten isoliert und anschließend entsorgt werden. Dass die Einbände auf diese Weise weiterverwendet werden, finde ich klasse.

Ins Regal gestellt, fällt das Notizbuch unter den anderen Klassikern nicht wirklich auf – so etwas hätte ich dringend als Teenie gebraucht, dann hätte ich mir die Tagebuchversteckerei sparen können ;-) .
Dass ich nun ein Notizbuch in einem Goethe-Einband erhalten habe,betrachte ich als Glücksfall, denn ich liebe Goethe und “jage” schon seit längerem (leider mäßig erfolgreich) alte Ausgaben seiner Bücher. Auf jeden Fall weiß ich schon, was diverse Freunde in diesem Jahr zum Geburtstag bekommen werden und ich hoffe, dass noch viele andere Literaturfans sich für diese tolle Idee begeistern können und Rochefortbooks uns noch lange erhalten bleibt. Und vielleicht findet sich ja noch der eine oder andere Antiquar, der an einer Kooperation interessiert ist.

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Frühlingsbegleitliteratur

An dieser Stelle mal keine Rezension. Stattdessen möchte ich euch gerne einige Bücher vorstellen, die mich durch Frühling, Sommer und Herbst begleiten :-) .

Wir sind gerne in der Natur unterwegs und interessieren uns für Tiere und Pflanzen. Klar, dass da entsprechende Nachschlagewerke mit dabei sein müssen, man entdeckt ja immer irgendetwas, was man noch nicht kennt ;-) . Für diese Bücher haben wir uns entschieden, weil sie über einen ordentlichen (wenn auch bei weitem nicht vollständigen) Inhalt verfügen, vor allem aber auch, weil sie fast alle Hosentaschenformat haben und so wirklich auf jedem Ausflug dabei sein können.

 

Habt ihr auch solche Begleitbücher oder könnt ihr welche empfehlen?

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Die Bibliothek ungelesener Bücher

Jeder hat sie zuhause: Bücher, die aus irgendeinem Grund nicht gelesen werden.

Die “Bibliothek ungelesener Bücher” war eine Idee des Künstlers Julius Deutschbauer. Seit mehr als 13 Jahren fragt er Interviewpartner, warum sie ein Buch nicht gelesen haben – und luchst es ihnen dann auch noch ab. Ein sehr interessantes Interview mit dem Künstler hat DiePresse.com geführt, Prädikat: lesenswert.

Quelle: Netbib Weblog

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It`s a book

gesehen auf dem VÖBBlog

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Nette Buchpost

Nein, keine Angst, jetzt kommt keine große Danksagung an irgendwelche Verlage für irgendwelche Rezensionsexemplare ;)

Nette Buchpost gab es aber trotzdem und die möchte ich auch hier gerne erwähnen.

Des einen Freud ist des anderen Leid. So könnte man es wohl formulieren.
Die liebe Manuela von Lesefieber.ch ist in diesem Fall die mehr oder weniger Leidtragende, die mir damit allerdings zu großer Freude verholfen hat. Wie das bei uns Bibliophilen nun mal durchaus passieren kann, hat Manuela sich kürzlich ein Buch gekauft, welches sich bereits in ihrem Besitz befand und sogar schon von ihr rezensiert wurde: “Scheidung auf türkisch” von Esmahan Aykol.
Aus einem Scherz heraus bot ich mich als Abnehmerin für das Buch an und einen Tag später trudelte es tatsächlich bei mir ein!
Liebe Manuela, vielen Dank dafür! :-)

Eine weitere nette Buchpostüberraschung habe ich dem Herrn Wimbauer zu verdanken, der just in dem Moment auf Facebook ein kleines Gewinnspiel online stellte, als ich grade in seinen Katzenfotos unterwegs war.
Mein Glück, so konnte ich nämlich seine Gewinnfrage als erste beantworten :-)
Mein Gewinn ist ein hübsches kleines Büchlein in japanischer Bindung und mit persönlicher Widmung vom Autoren, nämlich dem Herrn Wimbauer himself.
Vielen lieben Dank, Tobias!

Und so ganz zum Abschluss erwähne ich jetzt doch noch mal die geheimnisumwitterte Buchpost von Bastei Lübbe, die wie bei so vielen anderen Bloggern auch bei mir vergangene Woche eingetrudelt ist. Das mysteriöse “Buch ohne Staben” von Anonymous, gedruckt in unsichtbarer Geheimtinte ;-) . Auch dafür natürlich meinen Dank und ich bin jetzt sehr gespannt auf das “Buch ohne Staben” mit Buchstaben. :-)

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Die Buchhandlung des Vertrauens

Seit rund einem Jahr lebe ich in der Schweiz, in der französischsprachigen, um genau zu sein. Wunderschöne Berge, tolle Natur – eine Wohltat nach vielen Jahren des Großstadtlebens in Berlin. Eigentlich vermisse ich kaum etwas, mal abgesehen von Freunden und Familie. Aber eine Sache fehlt mir wirklich: die Buchhandlung meines Vertrauens.

In Berlin war das bei mir keine von den großen und bekannten.
Obwohl ich auch Dussmann wirklich sehr mag und bei jedem Berlin-Besuch mindestens einmal dort vorbeischaue (diese Auswahl!), ist und bleibt meine Lieblingsbuchhandlung ein ganz kleiner Laden namens Chaiselongue.
Abgelegen vom ärgsten Großstadttroubel, fast schon am Stadtrand im nördlichen Pankow, an einer vielbefahrenen Bundesstraße und gegenüber einer sehr fragwürdigen Kneipe.
Dort kennt man sich noch und die Buchhändlerinnen kennen vor allem ihre Bücher.
Ich weiß nicht, wie oft ich in die Chaiselongue gegangen bin, auf der Suche nach einem schönen Schmöker für mich oder einem Geschenk für jemanden und ich bin nie mit leeren Händen gegangen, denn die Damen dort hatten immer die richtige Empfehlung und konnten mit den Jahren sehr genau einschätzen, welches Buch mir gefallen könnte und welches nicht. Gerade letzteres macht die Chaiselongue für mich bis jetzt unübertroffen. In den heutigen Zeiten, in denen es nur um Geld und Verkaufen geht, erlebt man es nicht allzu oft, dass die Buchhändlerin einem das Buch aus der Hand nimmt und mit wissendem Lächeln sagt: “Glauben Sie mir, das ist nichts für Sie.”

Ich liebe beim Bücher kaufen diesen haptischen Aspekt: das Buch in die Hand nehmen können, blättern können, dazu noch der brandneue Geruch – herrlich!
Und so hab ich unzählige Male in der Chaiselongue gesessen, mit einem Stapel Bücher um mich herum, geschmökert und in aller Seelenruhe überlegt, welches Buch mich mit nach Hause begleiten darf.

Ja, genau das fehlt mir hier sehr.
Die nächste deutschsprachige Buchhandlung ist weit weg. Viel zu weit, als dass ich sie oft genug aufsuchen könnte, damit die Buchhändlerinnen meinen Geschmack kennen lernen können.

Und so greife ich derzeit auf den Internetbuchhandel zurück, der mir aber nie ein so schönes Buchkaufgefühl wird verschaffen  können wie die Buchhandlung meines Vertrauens.

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Warum lese ich?

Maren vom Bibliomanie-Blog hat einen interessanten Beitrag geschrieben: Warum liest man? Und warum liest man nicht?
Ich verweise an dieser Stelle einfach auf ihren Beitrag und die Kommentare dazu. :-)

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100 Bücher, die man (angeblich) gelesen haben sollte…

… wirklich?

©buchjunkie.wordpress.com

Bei dem einen oder anderen Buch in der Liste frage ich mich: MUSS man sowas gelesen haben? Mich überkommt eine Gänsehaut bei dem Gedanken daran, meine Freizeit mit Rosamunde Pilcher zu verbringen (sorry) und bei Jane Austen und Emily Bronte geht es mir nicht viel besser. Ich weiss ich weiss, für viele ist das Weltliteratur, absolutes must-have-read – für mich grenzt das an Folter ;-) . Das ist einfach nicht “meins”.

Fett markiert sind die Bücher, die man bereits gelesen hat. Kursiv sind die, die -aus welchen Gründen auch immer- im Haushalt vorrätig, aber noch ungelesen sind.
Bei manchem fett markierten Buch schäme ich mich zutiefst, es gelesen zu haben und bei etlichen bereue ich die verschwendete Zeit.

Aber alles in allem finde ich meine Lese-Quote nicht schlecht, wenn auch einiges dabei nicht freiwillig gelesen wurde, sondern schul- oder studienbedingt, oder aus dem puren Willen heraus, einfach mitreden zu können.

So manches wirklich tolle, lohnenswerte Buch vermisse ich auf der Liste .

Entdeckt habe ich die Liste bei Kleinbrina.
Entstanden ist sie jedoch im Rahmen der ZDF-Sendung “Unsere Besten – die Lieblingsbücher der Deutschen” vom Oktober 2004.

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
(ja, komplett gelesen, auch wenn es nun schon 17 Jahre her ist und obendrauf die Apokryphen – alles nur, um mit meiner Religionslehrerin diskutieren zu können ;-) )
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry
6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling

10. Die Päpstin, Donna W. Cross

11. Tintenherz, Cornelia Funke
12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe

16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane

21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann

23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende

27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley

31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny

35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams

40. Die Wand, Marlen Haushofer

41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse

45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing

51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende

54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren

60. Wüstenblume, Waris Dirie Will

61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse

68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank

71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die dreizehn Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May

80. Désirée, Annemarie Selinko

81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving

83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel

90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho

91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski

97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel

99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood

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