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[abgebrochen] Hörbuch: Bernd Stelter/ Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Biographie/ Autobiographie, Gehört, Ratgeber am 28. Juli 2011
Worum geht es?
Herr Stelter, der ehemalige Pfundskerl, hat ordentlich abgenommen und wie jeder andere Promi mit Diäterfolg muss er also nun auch in Buch- und Hörbuchform davon berichten …
Grund des Abbruchs:
Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangweilig.
Nicht nur, dass Herr Stelter so gar keine Hörbuchstimme hat (also zumindest nicht für meine wählerischen Ohren), er schwafelt und labert und schwafelt und labert, und zwar ausschließlich langweiliges Alltagsgeschwätz.
Für Stelter-Fans mag das wenigstens amüsant sein, da ich mit dem Stelter-Humor aber so gar nicht kompatibel bin, hat es mich einfach nur entsetzlich angeödet und wurde irgendwann dermaßen nervig, dass ich schnell und schmerzlos abgeschaltet habe.
Am liebsten würde ich null Sterne vergeben, aber ich halte mich mal schön brav an meine eigene Regel, die da besagt: Bewerte nur, was du wirklich gelesen/ gehört hast. Aber es fällt diesmal wirklich schwer. Wirklich.
[weggelegt] Eva Baronsky / Herr Mozart wacht auf
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Weggelegt am 23. Mai 2011
Inhalt: Am Abend hat er noch auf dem Sterbebett gelegen, am nächsten Morgen wacht er mitten in Wien auf – rund 150 Jahre später. Wolfgang Amadé Mozart weiß nicht, wie ihm geschieht. Es ist laut, die Fuhrwerke fahren ohne Pferde, die Musik kommt aus schwarzen Kästen und die Menschen sind seltsam, hektisch, wissen gute Kompositionen kaum noch zu schätzen. Mozart weiß nicht, wieso er in dieser Zeit gelandet ist, aber er muss sich irgendwie durchschlagen…
Meinung:
Eva Baronsky schreibt großartig. Ich mag ihren Stil wirklich sehr, sie hat hervorragend recherchiert und das Buch vermag sicherlich jeden Wien- und Mozart-Liebhaber zu fesseln.
In Wien war ich leider noch nie und ich bevorzuge musikalisch gesehen in Sachen Klassik doch eher Bach. Vielleicht liegt es ja daran, dass das Buch mich nicht erobern konnte? Am Schreibstil der Autorin lag es jedenfalls nicht, das möchte ich an dieser Stelle betonen. Manchmal passt es eben nicht und anscheinend war das bei mir und Herrn Mozart einfach der Fall. Irgendwann war es mir zu mühselig, mich in die “Musiksprache” hinein zu denken und ich wollte schlussendlich dann gar nicht mehr wissen, wie die Geschichte endet.
Falls sich jemand brennend für Herrn Mozart interessiert und dem Buch ein neues Zuhause und meinem Blog eine anständige Rezension spendieren möchte, dann bitte einfach über das Kontaktformular melden. Wer zuerst kommt… na, ihr wisst schon.
Das Buch hat rasend schnell ein neues Zuhause gefunden und gute Chancen, dort auf mehr Liebe zu stoßen als bei mir
[weggelegt] Fay Weldon / Was Frauen glücklich macht
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Gelesen, Weggelegt am 7. Dezember 2010
Würde bitte jemand diese Buchpechsträhne beenden?
Nun also das dritte Buch, das ich in knapp 2 Wochen weggelegt habe, weil es einfach nicht mehr auszuhalten war.
Angeblich soll dieses Buch amüsant sein und charmant und aufgeklärt und emanzipiert und was weiß ich noch alles. Also entweder habe ich diesbezüglich Wahrnehmungsstörungen oder diejenigen, die sich diese werbeträchtigen Schlagworte überlegt haben.
Wer auf uralte alte Klischees steht und der Meinung ist, dass Frauen den Männern unterlegen und überhaupt bedauernswerte und hilfsbedürftige Wesen sind, die bestenfalls hübsch aussehen können, den macht dieses Buch vielleicht glücklich.
Mich nicht!
[weggelegt] Philipp Vandenberg / Die Pharaonin
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Gelesen, Weggelegt am 2. Dezember 2010
Inhalt:
“Die Pharaonin” soll das Leben der ägyptischen Königin Hatschepsut schildern, ihr schwieriges Verhältnis zum Gemahl und Halbbruder und ihre Liebschaften.
Meinung:
Hätte ich mir nicht fest vorgenommen, bei weggelegten Büchern nicht zu bewerten, würde ich jetzt liebend gerne ein dickes, fettes “0 Sterne” verkünden.
Philipp Vandenberg gilt als Meister des historischen Romans – wirklich? Ich mein: ernsthaft? Das ist jetzt mein erstes Buch von ihm gewesen und ich habe keinerlei Bedarf nach den anderen.
Das ist kein Buch über das alte Ägypten, sondern eher ein Soft-Porno und auf solche Bücher kann ich ganz gut verzichten. Langweilige, fade Charaktere, ein Schreibstil, der diese Bezeichnung nicht verdient hat – Königin Hatscheput dürfte in ihrer Pyramide routiert haben, dass ihr Name für so etwas missbraucht wird.
Einfach nur schlecht, weg damit.
[weggelegt] Adena Halpern / Wünsch dir was
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Gelesen, Weggelegt am 1. Dezember 2010
Kurzbeschreibung:
29 Jahre alt zu werden, das ist doch das Schönste auf der ganzen Welt, denkt sich Ellie. Das beste Alter, um sich mal wieder ein paar neue Outfits zu gönnen, mit der Freundin die Straßen von Manhattan unsicher zu machen und in der angesagtesten Bar einen überraschend netten und ausnahmsweise vielversprechenden Typen kennenzulernen. Was passiert jedoch, wenn man für alle diese Dinge nur einen Tag Zeit hat?
Quelle: Amazon
Meinung:
Ich habe vor schon etwas längerer Zeit “Die zehn besten Tage meines Lebens” von Adena Halpern gelesen und fand das Buch einfach umwerfend schön, so ein richtiges wohliges-Gefühl-im-Bauch-Buch. Deswegen war ich auch sehr gespannt auf “Wünsch dir was”, auch die Kurzbeschreibung klang verlockend.
Umso größer die Enttäuschung. Schon der Klappentext vermittelt einen völlig falschen Eindruck vom Buch, aber dann erst der Stil… ich weiß nicht, ob es am Buch selbst oder an der Übersetzung lag (ich tippe irgendwie auf letzteres), aber der Schreibstil ist einfach unerträglich und grauenvoll. Ich hab mich bis etwa zur Hälfte des Buches gequält und war dann irgendwann so verärgert, dass ich es in die Ecke geworfen habe. Gute Idee, ganz miese Umsetzung. Die vielen guten Kritiken kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Schade ums Geld!
[Weggelegt] Paul Cleave / Die Stunde des Todes
Veröffentlicht von Grete_o_Grete in Spannung, Weggelegt am 28. Juli 2010
Inhalt:
Im neuseeländischen Christchurch wurden zwei junge Frauen bestialisch ermordet. Unter Verdacht steht Charlie, der in der Nacht bei beiden Frauen war. Doch Charlie ist sich sicher, dass nicht er, sondern der ominöse Cyris der Killer ist. Nur leider glaubt außer ihm niemand an dessen Existenz und so will Charlie sie um jeden Preis beweisen und zieht auch seine Ex-Frau gegen deren Willen in die Sache hinein…
Meinung:
Das passiert mir nicht oft: ich habe das Buch nicht beendet, mehr noch, ich habe es vor Seite 50 weggelegt.
Dabei waren die Voraussetzungen gut!
Paul Cleaves Erstling “Der siebte Tod” hat mir ausnehmend gut gefallen, interessante Charaktere, mal was ganz anderes.
Dann las ich “Die Toten schweigen nicht”, seinen dritten Roman. Ganz gut, nicht so herausragend wie sein Erstling, aber doch ganz ok.
Und jetzt dieses Buch, sein zweiter Roman.
Mit Charakteren, die mir von Anfang an unsympathisch waren.
Mit Gedankengängen, die mir nicht nur wirr erschienen, sondern schlichtweg überhaupt nicht nachvollziehbar.
Bereits auf den ersten Seiten musste ich andauernd zurückblättern, weil ich dachte, ich hätte etwas überlesen, aber nein.
Ich habe einfach keinen Zugang zu diesem Buch bekommen und fand es recht schnell nicht nur einfach nicht packend, sondern wegen der unstrukturierten Äußerungen des Protagonisten Charlie einfach nur anstrengend. Wer da jetzt wen warum und wieso umgebracht hat, ist mir mittlerweile völlig egal. Nein ehrlich, es interessiert mich nicht (und das will wirklich was heißen!) und deswegen wandert dieses Buch jetzt auf den Fehlgriff-Stapel.
Ich bin ein wenig enttäuscht, aber vielleicht unternehme ich irgendwann einen 2. Anlauf.
Oder Paul Cleave bringt als nächstes wieder einen richtigen Kracher raus, was mir noch lieber wäre
.
Eine Bewertung erspare ich mir an dieser Stelle, ich denke, der Aspekt, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, spricht für sich.
Der erste Satz:
Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe.
Titel: Die Stunde des Todes
Originaltitel: The Killing Hour
Autor: Paul Cleave
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
gelesen auf: Deutsch
ISBN-13: 978-3453433076











