Jean-Christophe Grangé / Das Herz der Hölle

Sie sind am Leben, aber sie waren tot. Und dafür nehmen sie Rache.

Mathieu Durey und Luc Soubeyras sind seit ihrer Schulzeit die besten Freunde. Beide sind sie strenggläubige Christen und beide haben sie sich gegen das Leben als Priester und für das Leben als Polizist entschieden – um das Übel der Gesellschaft an der Wurzel packen zu können, anstatt nur darüber zu reden.
Dass nun ausgerechnet Luc einen Selbstmordversuch unternommen haben soll, der unerschütterlich gläubige Luc, das kann Mathieu beim besten Willen nicht glauben. Also beginnt er seine eigenen Nachforschungen. Diese führen ihn raus aus Paris und ins Jura, in die Schweiz und schließlich auch nach Rom und Polen.
Mathieu folgt Lucs letztem Fall und damit einer Spur grauenhafter Morde, die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, bis auf eine Gemeinsamkeit: Alle Mörder waren schon einmal tot und wurden ins Leben zurück geholt. Sie sind die „Lichtlosen“ und sie scheinen aus irgendeinem Grund in direktem Zusammenhang mit Lucs Selbstmordversuch zu stehen.
Doch nicht nur Mathieu hat Interesse an den „Lichtlosen“, auch der Vatikan und eine Geheimorganisation sind hinter ihnen her. Schlimmer jedoch: Irgendjemand ist auch hinter Mathieu her …

Jean-Christophe Grangé, Autor von „Die purpurnen Flüsse“ und „Das Imperium der Wölfe“ hat mit „Das Herz der Hölle“ einen grandiosen Thriller abgeliefert, der dem Leser zeitweise den Atem raubt.
Voller Spannung hetzt man mit Mathieu durch Europa (und übrigens auch vor meiner Haustür entlang😉 ), verfolgt die Spur der Verdächtigen, wittert Verschwörungen und kirchliche Geheimnisse, erkennt menschliche Abgründe, verdächtigt mal diesen, mal jenen – um am Ende dann doch vollkommen von der Auflösung des Falles überrascht zu werden. Ich war zumindest überrascht. Meistens hat man ja doch eine gewisse Ahnung, oft genug schon zu Beginn des Buches, hier jedoch wurde mir erst kurz vor Ende klar, auf wen es als „Bösewicht“ hinauslaufen muss und genau den Aspekt habe ich sehr genossen.
Der Spannungsbogen ist nahezu perfekt aufgebaut, überflüssige Passagen oder gar Hänger sind meines Erachtens schlichtweg nicht vorhanden.

Der erste Satz:

„Zwischen Leben und Tod.“

Bewertung:
Fünf Sterne. SO muss ein Thriller sein.

Autor: Jean-Christophe Grangé
Titel: Das Herz der Hölle
Originaltitel: Le Serment des Limbes
Gebundene Ausgabe: 784 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
gelesen auf: Deutsch
ISBN-13: 978-3431037371
Originaltitel: Le Serment des Limbes

Ein Gedanke zu „Jean-Christophe Grangé / Das Herz der Hölle

  1. Charlene

    Wow, ich habe die purpurnen Flüsse zwar nur als Film gesehen,mag aber beide Teile sehr. Und das hört sich nach einem verdammt spannenden Buch an.
    Danke für die Rezi!

    Antwort

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