Alexandra Reinwarth/ Das Glücksprojekt. Wie ich (fast) alles versucht habe, der glücklichste Mensch der Welt zu werden.

Um es gleich vorweg zunehmen: Dieses Buch ist bislang mein Jahreshighlight 2011.

Ich kann mich überhaupt nicht erinnern, wann mir jemals ein Buch so einen Spaß gebracht hat!

Alexandra Reinwarth hat ein Jahr lang alles Mögliche und Unmögliche getestet, um ihr persönliches Glückslevel zu optimieren.
Nicht, dass sie zuvor übermäßig unglücklich gewesen wäre, aber eine gewisse Grundunzufriedenheit war einfach da und das Gefühl: Das muss noch besser gehen.

Mein Entschluss steht fest: Ich will aus meinem Leben das Größtmögliche herausholen. Ich will größt-glücklich-möglich sein.
Und zwar ab: Jetzt.

Und so hat sich die tapfere Heldin in die Schlacht gestürzt, hat sich mit vielen Ratgebern bewaffnet und es mit Sport und Buddhismus, mit Lach-Yoga, Wallfahrten, Kleiderschrankoptimierung, Bestellungen beim Universum oder auch Tricks aus der Psychokiste aufgenommen und sich (was längst überfällig war) ein Haustier angeschafft. Eben all die Dinge, die in den ach so populären „wie werde ich zufrieden“-Ratgebern immer so empfohlen werden (als Beispiele seien hier mal Eckart von Hirschhausens „Glück kommt selten allein“ oder Marie Mannschatz‘ „Buddhas Anleitung zum Glücklichsein“ genannt, auf beide Bücher bezieht sich die Autorin immer wieder und sie stehen auch bei mir im Regal, aber das nur so am Rande…).

Wer jetzt einen drögen Ratgeber erwartet, liegt Kilometer, ach, Galaxien weit entfernt von der Realität!
Mit viel Humor geht die Autorin an die Sache, berichtet von Pleiten, Pech und Pannen, lässt sich auch immer wieder überraschen und überrascht auch den Leser, denn so unterhaltsam das Buch auch ist, aus jedem Kapitel kann man etwas für sich selbst mitnehmen, reflektieren, sich selbst mal einer kleinen Bestandsprüfung unterziehen. Und immer wieder lachen.

Insbesondere das Haustierkapitel hat mir einen Lachflash par excellence beschert, die Tränen liefen mir dermaßen, dass der Hausherr schon ganz besorgt ob meines Geisteszustandes war.

Ich will jetzt gar nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, das endet dann nur wie in Rezensionsversuch 1 + 2 damit, dass ich mich wieder festlese und außerdem will ich auch nicht zu viel verraten, ihr sollt nämlich selbst mit Lachmuskelkater gesegnet werden.
Bestellt hatte ich mir dieses Buch mehr oder weniger durch Zufall, ich hatte mir bereits die „Yoga Bitch“ in den Warenkorb gelegt und sah dann, dass „Das Glücksprojekt“ von den Käufern des Buches wärmstens empfohlen wurde.
Neugierig habe ich es also auch bestellt, aber ich hätte nie, wirklich NIE erwartet, dass es mich derart begeistern könnte. Und damit steh ich nicht allein da, Katrin von BuchSaiten ging es nicht anders als mir😉 und inzwischen findet man immer mehr begeisterte Rezensionen zu dem Buch.
Spart euch all die anderen Ratgeber, dieses Buch macht schon beim Lesen glücklich, versprochen!
Geht am besten sofort in den Buchladen und holt euch dieses Buch. Jetzt gleich!

Der erste Satz:

Dies ist kein Glücksratgeber.

Bewertung:
Eigentlich müsste ich für „Das Glücksprojekt“ die sechs Sterne einführen😉, aber ich belasse es einfach bei der Höchstnote, den fünf Sternen und betone noch einmal: Lest dieses Buch!

Titel: Das Glücksprojekt. Wie ich (fast) alles versucht habe, der glücklichste Mensch der Welt zu werden.
Autorin: Alexandra Reinwarth
Taschenbuch: 250 Seiten
Verlag: mvg Verlag
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3868822052

3 Gedanken zu „Alexandra Reinwarth/ Das Glücksprojekt. Wie ich (fast) alles versucht habe, der glücklichste Mensch der Welt zu werden.

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