Archiv der Kategorie: Sonstiges

In Memoriam

In Memoriam: Unser Kätzchen Sandra Schmitt

Ein Jahr war es gestern her, dass du uns verlassen hast. Ein schier unendliches Jahr mit vielen guten, aber noch mehr schlimmen Dingen. Und immer, wenn etwas war, wollte ich dir schreiben. Anrufen ging ja schon lange nicht mehr, weil die Worte bei dir nicht mehr so raus kamen wie sie sollten. Schreiben ging, zumindest lange noch, und du warst die, der ich zuerst geschrieben hab, wenn etwas Spannendes passiert ist oder ich etwas Witziges erlebt habe. Oder wenn ich einfach süße Katzenfotos hatte. Du warst unser Kätzchen. Ich weiß gar nicht, wann das anfing, wohl vor meiner Zeit, aber du warst eben unser Kätzchen.

Du warst meine Sonne in den schlimmsten Stunden. Du hast mich durch die unendliche Nacht des 11. September 2011 begleitet, du warst immer da, wenn alles um mich rum schwarz wurde,

Ich vermisse dich so fürchterlich, dass ich gestern, an deinem eigentlichen Todestag, nicht schreiben konnte. Ich war bei meiner Familie, wir haben über dich geredet und über das Ding in meinem Kopf, das zwar anders ist als deines, uns aber doch irgendwie nun auf makabre Art noch mehr verbindet.

Als wir uns das letzte Mal sahen, an deinem vorletzten Geburtstag war das, glaube ich, da sprachen wir auch darüber, wie wir uns den Himmel vorstellen. In unserem Himmel bretterst du den Tag über mit deinem geilen Traummotorrad durch die großartigsten Gegenden, chillst abends am Strand oder gehst auf richtig gute Metal-Konzerte (einige der Großen sind dir ja schon gefolgt und ich hoffe, sie geben dir Sonder-Sessions). Du lachst und hast ein Bier in der Hand und du machst, dass alle um dich rum sich wohlfühlen.

Genau so denke ich an dich. Und trotzdem: Du fehlst. Mit dir war die Welt ein Stück wärmer und heller. Und selbst, als du kaum noch gehen und sprechen konntest, hast du die pure Lebenslust ausgestrahlt, warst abenteuerlustig und hast einfach alles ausgekostet, was es gab; und du hast andere aufgebaut. Du warst einzigartig. Es gäbe vieles, was ich dir noch zu sagen hätte, vieles, was ich bereue und was mir leid tut. Aber irgendwann sehen wir uns ja wieder … Ich hab dich lieb ❤

Nachtrag: Erst wollte ich diesen Post passwortgeschützt halten, aber Sandra ging mit ihrer Erkrankung und ihrem Leben offen um und ich glaube, sie hat nichts dagegen, wenn dieser Beitrag öffentlich ist.

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Huhu aus der Versenkung

Wow. Dies ist der erste Beitrag in diesem Jahr, ich schäme mich in Grund und Boden.

Welcome Home

Aber, ehrlich gesagt hat mich das Leben mal wieder total überrannt (ja ja, das hat das Leben nun mal so an sich 😉 ).

Herzchen
Erst ein wirklich chaotischer Umzug (immer denk ich, nun geht es nicht mehr chaotischer, aber jeder neue Umzug toppt noch den vorherigen, einleben, eingewöhnen,  meine Erkrankung und die notwendige Umstellung, die das grundsätzlich fürs Leben bedeutet, dann der neue Job, der absolut das ist, was ich immer machen wollte, aber auch dort ist nicht alles Gold.

Und immer noch Heide

Es ist gut, Gewissheit zu haben, sich einer Sache sicher zu sein und ein Ziel zu haben, auf das man zuarbeitet. Und netzwerken, Leute, netzwerken bringt was, denn es tun sich bereits unzählige Möglichkeiten auf <3.

good things

Ich liebe die Gegend, die meisten Menschen im Kultur- und Bildungsbereich sind hier ziemlich cool :). Kleinstadt hat wirklich Vorteile, man geht auf den Markt und trifft zig Bekannte, auch beim Einkaufen ist irgendwo immer ein bekanntes Gesicht, und man lernt so schnell neue Leute kennen, dass man eigentlich immerzu etwas unternehmen könnte, denn es hat immer irgendwer Zeit und Lust dazu. Vielleicht liegt das daran, dass ich einige Zeit hier sehr in der Öffentlichkeit stand, aber wohl hauptsächlich daran, dass ich wohl recht „kommunikationsstark“ bin, wie es in meinen Arbeitszeugnissen immer heißt :D. Eine nette Umschreibung für „knüpft schnell Kontakte und schnattert ohne Punkt und Komma“.

Heide

Ich arbeite zweimal die Woche ehrenamtlich, einmal mit Kindern, einmal mit Senioren, und es macht mir riesigen Spaß. Demnächst gebe ich Kurse an der VHS, aber vorher steht erst einmal der große Event an, den ich nun seit Monaten vorbereite und der mich nun, in der Endphase, um Schlaf und Verstand bringt.

Abgesehen davon bin ich im Moment rundum zufrieden. Kennt ihr das, wenn ihr dieses Gefühl habt, genau am richtigen Ort zu sein und dass alles gerade so sein muss, wie es ist? Ich hatte ganz vergessen, wie gut sich das anfühlt und ich halte dieses Gefühl gerade so fest wie ich nur kann.

Don't blink!

Trotz des wirklich enormen Stresses und der zeitlichen Eingebundenheit komme ich erstaunlich viel zum Lesen (siehe auch HIER). Liegt vielleicht auch an der Badewanne ;). Vielleicht aber auch daran, dass es hier eine wirklich großartige Bibliothek gibt in meiner kleinen Kleinstadt, an dieser Bibliothek könnte sich so manche ein Beispiel nehmen – ich persönlich bin total verliebt, mindestens einmal die Woche dort und habe zuvor noch nie solch engagierte Bibliothekarinnen erlebt (man bedenke, dass ich im Nebenfach Bibliothekswissenschaft studiert habe, das ist also wirklich ein sehr großes Kompliment!). Kaum eine tolle Neuerscheinung entgeht ihnen, und sie holen so manchen bekannten Autor bzw. Autorin hierher in die Heide, sodass ich auch schon viele tolle Lesungen besuchen durfte.

Vor allem aber verschlinge ich derzeit Sachbücher, bilde mich weiter, will immer noch mehr zu dem wissen, was ich tue. Etwas, was in Berlin im Tiefschlaf lag und im eintönigen, depressiv machenden Großstadtalltag unterging.

Immer noch Heide

Überhaupt mache ich wieder vieles, was lange nicht mehr zu meinem Leben gehörte, angefangen bei langen Wanderungen durch Heide, Wald und Moor (Nachtführungen im Moor, was für eine geile Sache, das solltet ihr euch nicht entgehen lassen, wenn ihr mal in der Heide seid!), über Nächte durchlesen, weil das Buch zu spannend ist und Schlaf eh überbewertet wird ;), bis hin zu laaaangen Fahrradtouren, und neuerdings auch nächtlichen Pokémon-Jagden mit einer lieben neuen Freundin 😀
Meinen Serien bin ich natürlich treu, allerdings habe ich hier in der Heide nur DSL via LTE, also mit Datenvolumen, und da überlegt frau sich natürlich dreimal, wofür sie das Datenvolumen nutzt. Frische-Luft-technisch ist das gar nicht mal so schlecht, denn wer draußen rumspiökt, der kann nicht drinnen Datenvolumen verprassen :p

 

Und nun gibts auch wieder Rezensionen, versprochen!

Danke, dass ihr diesem Blog treu geblieben seid, und verzeiht, dass er kurzzeitig auf privat geschaltet war. Die Gründe dafür möchte ich hier nicht erläutern, aber ich habe die Gelegenheit genutzt und dem Blog einen neuen Anputz verpasst, der auch die mobile Ansicht ein wenig angenehmer macht, ich hoffe, es gefällt euch.

Nicht vergessen!

Gastrezensentin [KapitelLiebe] stellt sich vor

Wenn ein Genre generell auf meinem Blog zu kurz kommt, dann sind es wohl die Jugendromane. Ab und an lese ich zwar mal ganz gerne einen, aber die Zeit fehlt momentan einfach an allen Ecken (man merkt es ja an meiner Blogfrequenz).
Aus diesem Grund freue ich mich sehr, euch heute eine neue Gastrezensentin vorstellen zu können, die sich voll und ganz diesem Genre verschrieben hat und die Bücher in einem Tempo verschlingt, das mich regelmäßig nur staunen lässt ;).
Ich wünsche euch viel Spaß bei ihren Besprechungen!

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Hallo ihr Leseeulen, da mich die liebe Grete gefragt hat, ob ich nicht gerne mal auf ihrem Blog Jugendromane als Gastbloggerin rezensieren möchte, und ich ganz verzückt „JA“ geschrien habe, möchte ich mich hier einmal kurz vorstellen:
Ich bin Lisa alias KapitelLiebe♡ und ich bin 20 Jahre alt.
Meine größte Leidenschaft ist das Lesen, und bestimmt auch bald das Rezensieren von Büchern. 🙂 Mein Lieblingsgenre ist Romantasy für Jugendliche. Liebesromane und Dystopien werden aber auch noch sehr gerne in meinem allerliebsten Bücherregal gesehen.

Ich hoffe, ich werde allen Büchern, deren Rezension ich schreiben werde, gerecht werden (ich bin noch eine absolute Anfängerin). 🙂

Ich danke euch schon mal von ganzem ♥ für’s lesen!
Eure KapitelLiebe♡

Ich lese noch

Ja, ich lese noch.
Ziemlich viel sogar.
Nur fehlt es mir momentan an der Zeit, und ehrlich gesagt auch an der Lust, darüber zu bloggen.
Das liegt zum einen an meinem angeschlagenen Gesundheitszustand und viel viel Stress im Job, zum anderen aber daran, dass ich seit dem, was mein Litfaßsäulen-Beitrag ausgelöst hat, dreimal überlege, bevor ich etwas poste – das nimmt dem Bloggen die Unbeschwertheit und mir die Freude daran.
Aber früher oder später erlebt wohl jeder, der sich im Internet bewegt, so einen Moment, in dem ihr oder ihm bewusst wird, dass Missverständnisse in Windeseile entstehen können und dann viele Internetkontakte ihr Fähnlein gerne nach der Shitstormwindrichtung ausrichten.
An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an all die Leute, die mich unterstützt haben! ❤

Um den Blog jetzt aber nicht völlig verwaisen zu lassen, wollte ich euch wenigstens kurz zeigen, was es zuletzt auf meinem Kindle zu lesen gab.

Vielleicht kommt die Rezensionsfreude ja zurück, ich hoffe es sehr, denn einige der Bücher möchte ich eigentlich nicht unreflektiert und unkommentiert auf den „Gelesen“-Stapel ablegen.
Natürlich lese ich auch noch „analog“ ;), der Beweis befindet sich weiter unten, da ich momentan aber leider viel Zeit in Wartezimmern verbringe, erweist sich der Kindle immer mehr als guter Freund und noch bessere Investition.

zuletzt auf meinem Kindle ... Analoge Lesefreuden

 

Bonny und Ann sagen Hallo

Neben den beiden puschelschwänzigen Fellnasen bekomme ich in Zukunft noch zwei weitere Assistentinnen, die mir bei der einen oder anderen Rezension zur Seite stehen und auch mal einen Kommentar abgeben werden.
Darf ich vorstellen: meine beiden neuen Bürohühner Bonny (rechts) und Ann Oyed.
Bonny ist eher friedlicher Natur, ihre Harmonie- und Flauschsucht kompensiert ihre Schwester Ann Oyed dafür ganz fabelhaft mit Dauergrummelfresseziehen.

Bonny und Ann Oyed

Ihre Namen haben sie, wie sich das gehört, von ihrer Puppenmama bekommen, der lieben, überaus kreativen, selbst hochschwanger noch bei Knorkator mitheadbangenden Lieblings-Sandy von Hazel Nuts -upcycled goods (auch auf Facebook). Ihre Puppen werden aus alten Stoffen quasi zurück ins Leben upcycled und ich find das total knorke und hab Bonny und Ann schon sehr ins Herz geschlossen <3.

 

Literaturblogger oder „Die Heuschrecken“?

Charlene und ich haben uns ursprünglich über das Bloggen kennengelernt, dann festgestellt, dass wir mal fast Nachbarn waren (und es inzwischen wieder sind) und aus einem losen Bloggerkontakt wurde inzwischen eine Freundschaft.
In diesem Beitrag hat sie vieles zur Sprache gebracht, über das wir uns schon oft unterhalten haben und das auch mir sehr am Herzen liegt, und aus diesem Grund möchte ich ihn hier rebloggen.
Danke, Charlene!

Bücherstadt

Gestern wurde im Culturmag ein Text der Autorin Zoë Beck veröffentlicht, der sich mit dem Thema Literaturblogger beschäftigt und auf eine Art „Anleitung für Blogger“ aus dem Hause Blanvalet Bezug nimmt. Ich schätze Frau Becks analytische Vorgehensweise, ihre kritische Haltung und ihre Erfahrungen in der digitalen Welt sehr. Daher habe ich den Artikel zum Anlass genommen, mich einmal selbst zum Thema Blogger zu äußern. (Den Artikel von Zoë Beck findet ihr hier)

Warum bloggt man über Bücher?

Ich gebe zu, dass es bei mir mit einer gehörigen Portion Zeit angefangen hat, die irgendwie ausgefüllt werden wollte. Über das Portal vorablesen.de habe ich dann einige Blogger kennengelernt und selbst mit dem Schreiben angefangen. Für mich stand von Beginn an die Kommunikation im Vordergrund. Ich habe nie gedacht, dass ich mal von Verlagen Rezensionsexemplare erhalten könnte. Anfragen in diese Richtung habe ich unterlassen und rezensiert wurde, was ich eh im Regal…

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Ich gestehe reumütig …

… dass auch bei mir inzwischen ein Kindle eBook-Reader eingezogen ist, und das, obwohl ich doch immer eine Verfechterin der unvergleichlichen Haptik „echter“ Bücher war.

Mein neues Baby

Daran wird sich freilich nichts ändern, richtige Bücher werde ich immer bevorzugen.
Nur muss ich doch zugeben: Praktisch ist er schon, der Kindle.
Keine überschweren Handtaschen mehr, keine schmerzenden Handgelenke durch schwere und unergonomische Buchformate, etliche Nachschlagewerke jederzeit mit dabei, ebenso wie eine Vielzahl von Büchern zur Auswahl – und augenfreundlich ist das Ganze auch noch.
Außerdem gefallen mir die %-Anzeige, die Möglichkeit, Textstellen zu markieren und per Mail zu versenden und das automatische Speichern des Lesezeichens, sodass ich, falls ich den Reader doch mal nicht unterwegs dabei habe, auch einfach über die Kindle-App vom Smartphone an genau der Stelle weiterlesen kann, an der ich aufgehört habe.
Alles in allem habe ich so das Gefühl, das mit dem Kindle und mir könnte eine ernste Sache werden ;-).