Schlagwort-Archive: Ohne Bewertung

[weggelegt] Philipp Vandenberg / Die Pharaonin

Inhalt:
„Die Pharaonin“ soll das Leben der ägyptischen Königin Hatschepsut schildern, ihr schwieriges Verhältnis zum Gemahl und Halbbruder und ihre Liebschaften.

Meinung:
Hätte ich mir nicht fest vorgenommen, bei weggelegten Büchern nicht zu bewerten, würde ich jetzt liebend gerne ein dickes, fettes „0 Sterne“ verkünden.
Philipp Vandenberg gilt als Meister des historischen Romans – wirklich? Ich mein: ernsthaft? Das ist jetzt mein erstes Buch von ihm gewesen und ich habe keinerlei Bedarf nach den anderen.
Das ist kein Buch über das alte Ägypten, sondern eher ein Soft-Porno und auf solche Bücher kann ich ganz gut verzichten. Langweilige, fade Charaktere, ein Schreibstil, der diese Bezeichnung nicht verdient hat – Königin Hatscheput dürfte in ihrer Pyramide routiert haben, dass ihr Name für so etwas missbraucht wird.
Einfach nur schlecht, weg damit.

[weggelegt] Adena Halpern / Wünsch dir was

Kurzbeschreibung:
29 Jahre alt zu werden, das ist doch das Schönste auf der ganzen Welt, denkt sich Ellie. Das beste Alter, um sich mal wieder ein paar neue Outfits zu gönnen, mit der Freundin die Straßen von Manhattan unsicher zu machen und in der angesagtesten Bar einen überraschend netten und ausnahmsweise vielversprechenden Typen kennenzulernen. Was passiert jedoch, wenn man für alle diese Dinge nur einen Tag Zeit hat?

Quelle: Amazon

Meinung:
Ich habe vor schon etwas längerer Zeit „Die zehn besten Tage meines Lebens“ von Adena Halpern gelesen und fand das Buch einfach umwerfend schön, so ein richtiges wohliges-Gefühl-im-Bauch-Buch. Deswegen war ich auch sehr gespannt auf „Wünsch dir was“, auch die Kurzbeschreibung klang verlockend.
Umso größer die Enttäuschung.  Schon der Klappentext vermittelt einen völlig falschen Eindruck vom Buch, aber dann erst der Stil… ich weiß nicht, ob es am Buch selbst oder an der Übersetzung lag (ich tippe irgendwie auf letzteres), aber der Schreibstil ist einfach unerträglich und grauenvoll. Ich hab mich bis etwa zur Hälfte des Buches gequält und war dann irgendwann so verärgert, dass ich es in die Ecke geworfen habe. Gute Idee, ganz miese Umsetzung. Die vielen guten Kritiken kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen.
Schade ums Geld!

[Weggelegt] Paul Cleave / Die Stunde des Todes

Paul Cleave: Die Stunde des TodesInhalt:
Im neuseeländischen Christchurch wurden zwei junge Frauen bestialisch ermordet. Unter Verdacht steht Charlie, der in der Nacht bei beiden Frauen war. Doch Charlie ist sich sicher, dass nicht er, sondern der ominöse Cyris der Killer ist. Nur leider glaubt außer ihm niemand an dessen Existenz und so will Charlie sie um jeden Preis beweisen und zieht auch seine Ex-Frau gegen deren Willen in die Sache hinein…

Meinung:
Das passiert mir nicht oft: ich habe das Buch nicht beendet, mehr noch, ich habe es vor Seite 50 weggelegt.
Dabei waren die Voraussetzungen gut!
Paul Cleaves Erstling „Der siebte Tod“ hat mir ausnehmend gut gefallen, interessante Charaktere, mal was ganz anderes.
Dann las ich „Die Toten schweigen nicht“, seinen dritten Roman. Ganz gut, nicht so herausragend wie sein Erstling, aber doch ganz ok.

Und jetzt dieses Buch, sein zweiter Roman.
Mit Charakteren, die mir von Anfang an unsympathisch waren.
Mit Gedankengängen, die mir nicht nur wirr erschienen, sondern schlichtweg überhaupt nicht nachvollziehbar.
Bereits auf den ersten Seiten musste ich andauernd zurückblättern, weil ich dachte, ich hätte etwas überlesen, aber nein.
Ich habe einfach keinen Zugang zu diesem Buch bekommen und fand es recht schnell nicht nur einfach nicht packend, sondern wegen der unstrukturierten Äußerungen des Protagonisten Charlie einfach nur anstrengend. Wer da jetzt wen warum und wieso umgebracht hat, ist mir mittlerweile völlig egal. Nein ehrlich, es interessiert mich nicht (und das will wirklich was heißen!) und deswegen wandert dieses Buch jetzt auf den Fehlgriff-Stapel.

Ich bin ein wenig enttäuscht, aber vielleicht unternehme ich irgendwann einen 2. Anlauf.
Oder Paul Cleave bringt als nächstes wieder einen richtigen Kracher raus, was mir noch lieber wäre ;-).
Eine Bewertung erspare ich mir an dieser Stelle, ich denke, der Aspekt, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe, spricht für sich.

Der erste Satz:

Sie suchen mich heim, wenn ich schlafe.

Titel: Die Stunde des Todes
Originaltitel: The Killing Hour
Autor: Paul Cleave
Taschenbuch: 368 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
gelesen auf: Deutsch
ISBN-13: 978-3453433076