Huhu aus der Versenkung

Wow. Dies ist der erste Beitrag in diesem Jahr, ich schäme mich in Grund und Boden.

Welcome Home

Aber, ehrlich gesagt, hat mich das Leben mal wieder total überrannt. Und das ist auch ganz und gar gut so!

Herzchen
Erst ein wirklich chaotischer Umzug (immer denk ich, nun geht es nicht mehr chaotischer, aber jeder neue Umzug toppt noch den vorherigen – und der nächste steht fast schon wieder vor der Tür, herrje!), einleben, eingewöhnen, eine nicht immer einfache Fernbeziehung (ok, welche Fernbeziehung ist das schon), dann der neue Job, der absolut das ist, was ich immer machen wollte – nur leider leider nähert sich das Projekt dem Ende.

Und immer noch Heide

Und dennoch bin ich happy und optimistisch, was die nahe Zukunft angeht, denn nun weiß ich wirklich, was ich mit meinem Leben anfangen will. Hat ja auch nur 36 Jahre gedauert😉

good things

Es ist gut, Gewissheit zu haben, sich einer Sache sicher zu sein und ein Ziel zu haben, auf das man zuarbeitet. Und netzwerken, Leute, netzwerken bringt was, denn es tun sich bereits unzählige Möglichkeiten auf❤. Ich liebe die Gegend hier, und die meisten Menschen im Kultur- und Bildungsbereich sind hier ziemlich cool🙂. Kleinstadt hat wirklich Vorteile.

Heide

Ich arbeite zweimal die Woche ehrenamtlich, einmal mit Kindern, einmal mit Senioren, und es macht mir riesigen Spaß. In naher Zukunft gebe ich Kurse an der hiesigen Volkshochschule, aber vorher steht erst einmal der große Event an, den ich nun seit Monaten vorbereite und der mich nun, in der Endphase, um Schlaf und Verstand bringt.

Don't blink!

Trotz des wirklich enormen Stresses und der zeitlichen Eingebundenheit komme ich erstaunlich viel zum Lesen (siehe auch HIER). Liegt vielleicht auch an der Badewanne😉. Vielleicht aber auch daran, dass es hier eine wirklich großartige Bibliothek gibt in meiner kleinen Kleinstadt, an dieser Bibliothek könnte sich so manche ein Beispiel nehmen – ich persönlich bin total verliebt, mindestens einmal die Woche dort und habe zuvor noch nie solch engagierte Bibliothekarinnen erlebt (man bedenke, dass ich im Nebenfach Bibliothekswissenschaft studiert habe, das ist also wirklich ein sehr großes Kompliment!). Kaum eine tolle Neuerscheinung entgeht ihnen, und sie holen so manchen bekannten Autor bzw. Autorin hierher in die Heide, sodass ich auch schon viele tolle Lesungen besuchen durfte. Vor allem aber verschlinge ich derzeit Sachbücher, bilde mich weiter, will immer noch mehr zu dem wissen, was ich tue. Etwas, was in Berlin im Tiefschlaf lag und im eintönigen, depressiv machenden Großstadtalltag unterging.

Immer noch Heide

Überhaupt mache ich wieder vieles, was lange nicht mehr zu meinem Leben gehörte, angefangen bei langen Wanderungen durch Heide, Wald und Moor über Nächte durchlesen, weil das Buch zu spannend ist und Schlaf eh überbewertet wird😉, bis hin zu laaaangen Fahrradtouren, und neuerdings auch nächtlichen Pokémon-Jagden mit einer lieben neuen Freundin😀
Meinen Serien bin ich natürlich treu, allerdings habe ich hier in der Heide nur DSL via LTE, also mit Datenvolumen, und da überlegt frau sich natürlich dreimal, wofür sie das Datenvolumen nutzt. Frische-Luft-technisch ist das gar nicht mal so schlecht, denn wer draußen rumspiökt, der kann nicht drinnen Datenvolumen verprassen :p

 

Und nun gibts auch wieder Rezensionen, versprochen!

Nicht vergessen!

Das Leben (2)

Huhu aus der Versenkung!

Nachträglich möchte ich allen Lesern dieses (etwas vernachlässigten, eingestaubten) Blogs ein wunderbares Jahr 2016 voller ebenso wunderbarer Leseerlebnisse und kunterbunten Lebens wünschen!

Da ich mitten im Umzug in mein Traumhäuschen stecke und in Vorbereitung auf meinen Traumjob, komme ich gerade beim besten Willen nicht dazu, Rezensionen zu verfassen – aber die gelesenen Bücher bekommen ihre eigenen Kartons, sodass ich das dann, sobald ich dort Internet habe, nachholen werde (mögen die Internetgötter mit mir sein – vor allem, da ich zu einem richtigen Netflix-Junkie geworden bin – eigentlich müsste ich den Blognamen ändern, shame on me – und ohne meine abendliche Doctor-Who-Folge gar nicht einschlafen kann).

Netflix-Junkie (Quelle: unbekannt)

 

2015 war ein schwieriges Jahr, und dies wird nun ein sehr persönlicher Post.

Der Ablauf meines DFG-Projektes im Dezember 2014 hat mich in eine schwere Krise geführt und es war nicht immer einfach, das Depressionsmonster abzuschütteln. Wer es selbst schon kennengelernt hat, weiß, wovon ich spreche. Dazu kam noch eine schwere körperliche Erkrankung, die es dem Depressionsmonster leicht gemacht hat, mich immer wieder umzuwerfen. In diesem Zusammenhang möchte ich euch gerne auf zwei Bücher aufmerksam machen, die mir persönlich sehr geholfen haben, offener mit dem Monster umzugehen und zu begreifen, dass das, was ich fühle, auch andere fühlen (Klick aufs Buch führt zur Verlagsseite):

Tobi Katze: Morgen ist leider auch noch ein Tag. Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet.Jana Seelig: Minusgefühle.

 

Und ich habe zwei geliebte Freunde an den Krebs verloren … auch das war der Gesamtsituation und meiner Verfassung abträglich.
Geliebte Menschen zu verlieren ist immer furchtbar, wenn sie dann noch im selben Alter sind wie man selbst, und es auf diese Weise geschieht, dann trifft es einen auch noch auf einer anderen Ebene und man wird sich der eigenen Sterblichkeit viel bewusster. Denn es kann jeden von uns treffen und nicht immer nur die anderen, auch wenn sich das sicherlich jeder von uns gerne mal einredet.
Tut mir und euch den Gefallen und nehmt eure Gesundheit ernst. Sorgt dafür, dass es euch gut geht, nehmt euch Auszeiten und tut das, was euch glücklich macht, lasst euch von niemandem sagen, wann ihr euch schlecht fühlen dürft und wann nicht! Schon gar nicht von Arbeitgebern! Einen neuen Job findet man immer, aber Gesundheit nicht.
Nun bin ich auf dem Weg der Besserung, mental und physisch, denn ich hatte das große Glück, an fantastische Ärzte zu geraten, die mich in jeder Situation ernst genommen und unterstützt haben. Die Krankheit wird mich mein Leben lang begleiten, aber sie wird mich nicht mehr daran hindern, einen normalen Alltag zu haben, und in gewisser Weise hat auch sie mich wachgerüttelt.

Ich habe 2015 sehr sehr lange nach einer Arbeitsstelle gesucht, die mich glücklich machen könnte und die es mir erlaubt, weiterhin freiberuflich einige Stunden wöchentlich als Lektorin tätig zu sein. Dass das nicht jeder Arbeitgeber gestattet, war auch eine Lektion, die ich 2015 lernen musste. In diesem Jahr feiere ich mein zehnjähriges Jubiläum als Lektorin, und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, nichts mehr „mit Büchern“ zu machen – ebenso kann ich mir allerdings auch nicht mehr vorstellen, es hauptberuflich zu tun. Denn bei aller Liebe: Feste Stellen sind rar gesät, und die freiberuflichen Sachen werden zum Teil so mies bezahlt, dass man sich das hauptberuflich nur erlauben kann, wenn man finanziell gut gepolstert ist, eine/n verdienende/n Lebenspartner/in hat oder dauerhaft mit nur drei Stunden Schlaf pro Nacht leben kann. Oder wenn man härter verhandeln kann als ich …
Auch meine Erkrankung spielt bei dieser Entscheidung eine Rolle, denn ständiges auf den Bildschirm starren und hochkonzentriertes Lektorat und Korrektorat sind mir nur noch in leichter Dosierung möglich, und an manchen Tagen überhaupt nicht mehr. Für diesen Post hier habe ich nun beinahe drei Stunden gebraucht und falls hier oder da ein Wort fehlt oder ein Fehler steht, so seht mir dies bitte nach, heute ist einer der nicht ganz so guten Tage.

Ich liebe Bücher und werde sie immer lieben, aber ich habe auch festgestellt, dass, je mehr ich lektoriert habe, umso weniger Lust und Freude da war, auch noch privat zu lesen.
Die Entscheidung, beruflich andere Wege zu gehen, war keine leichte, denn auch als Historikerin ist es nicht unbedingt einfach, dauerhaft in Lohn und Brot zu kommen.
Umso größer war die Freude, als es dann geklappt hat, und ich freue mich schon wahnsinnig auf die Arbeit und all die Dinge, die ich dort kennenlernen und erleben werde. Und ich freue mich riiiiiiiiiiiiiiesig auf mein Häuschen, das – kein Scherz! – auf einem Ponyhof in der Pampa steht😀. Mein Leben wird ein Ponyhof, wer kann das schon behaupten😉. Natur und Tiere, wohin man schaut, ich glaube, das wird auch meinen Katzen gut gefallen, und ich werde endlich endlich endlich wieder eine Badewanne haben, was mit Sicherheit auch meiner Lektüreliste einen ordentlich Schub nach oben verpassen wird, denn ich bin eine absolute Badewannenleserin❤.

 

Vera Buck: Runa

Nicht unerwähnt lassen möchte ich mein letztes Leseerlebnis im Jahr 2015: „Runa“ von Vera Buck.
Für dieses Buch müsste ich eine ganz neue Bewertungskategorie einführen, denn eigentlich sind 5 Sterne nicht genug. Ich liebe dieses Buch! Das liegt zum einen daran, dass das Buch inhaltlich genau mein Ding ist, denn Psychiatriegeschichte war seit dem Studium und während der letzten fünf Jahre mein Arbeitsschwerpunkt. Zum anderen aber ist es einfach wunderbar geschrieben und großartig recherchiert, Hut ab vor einer so jungen Autorin, die so ein großes Buch verfasst hat! Falls ihr es also in die Finger bekommt, unbedingt lesen!

Nun widme ich mich wieder dem Kisten packen (15 Kartons für mich und 100 für die Bücher, puh), glücklicherweise bekomme ich viel Unterstützung von meinen Freunden und meiner Familie, wofür ich unglaublich dankbar bin. Die Katzentiere sind vorübergehend bei meinen Eltern, wo sie als „Enkelkatzen“ nach Strich und Faden verwöhnt werden und dem gröbsten Stress hoffentlich entgehen (auch sie werden in diesem Jahr zehn – wo bleibt nur die Zeit?).

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Passt auf euch auf und bis zum nächsten Post – dann vom Ponyhof aus🙂

PS: Falls ihr mir auf Twitter und Facebook folgt, dann empfehle ich euch, in den nächsten Tagen mal reinzuschauen, denn schweren Herzens werde ich mich von etlichen Büchern trennen müssen, die dann ein neues Zuhause suchen.

Abschied

Es gibt keine Worte, um auszudrücken, wie sehr ich um diese wunderbare Frau trauere. Sie war ein Vorbild für jeden, der sie traf. Ich habe sie zutiefst bewundert für ihren Mut und ihre Stärke, ihren Kampfgeist und ihr Feingefühl. Trotz ihrer Krankheit hatte sie immer ein offenes Ohr für die Sorgen ihrer Freunde. Sie hat viele Pfotenabdrücke hinterlassen, und sie war für mich da, in den schlimmsten Augenblicken meines Lebens. Die Welt ist ohne sie dunkler, und mein Herz tonnenschwer. Und doch werde ich ihre letzten Worte beherzigen und stets bei mir tragen.

„Was ich sagen will…lebt, liebt weiter…nie aufgeben…immer weiter kämpfen…und ganz viele gute Wünsche von mir zu euch….“

Chaoskatze

Ich habe einen traurigen Auftrag zu erfüllen.

Unsere Chaoskatze hat – wohl schon vor geraumer Zeit – eine Abschiedsbotschaft für Euch verfasst.

Sandra schreibt :

GOODBYE

anscheinend hat es doch nicht sollen sein….

Wenn ihr das hier lest, hat einer meiner Verwandten oder Freunde meine letzte Nachricht abgetippt.

Es kann sein, dass noch weiter geschrieben wird – über das, was passierte und noch weiter passiert, ich weiß es nicht. Das bleibt demjenigen überlassen, der sich dafür entschieden hat.

Was ich nur noch sagen will, ist ein ganz großes DANKE. Eure lieben Kommentare haben mir oft geholfen, neue Kraft zu finden und wieder einen Schritt weiter zu gehen. Durch euch wurde mir oft das Gefühl gegeben, dass es sinnvoll ist weiter zu kämpfen. Dass ich auch etwas Gutes tun kann, nicht nur die Gesellschaft Geld zu kosten. Und genauso habe ich von vielen von euch die Geschichten und Erlebnisse mit gelesen…

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Das Leben

Zunächst einmal möchte ich mich bei allen bedanken, die mir ihre Listen mit Lieblingsbüchern über all die verschiedenen Kanäle haben zukommen lassen. Es ist mittlerweile alles in einer Datenbank erfasst, allerdings noch nicht ausgewertet, weil …

… das Leben einfach dazwischen kam.
Etwa in dieser Reihenfolge:

Neuer (grauenvoller) Job.

Krankheit.

Trauer.

Baldiger Umzug.

Neuer Job.

Das war mal zusammengefasst das, was mich seit dem letzten Post beschäftigt hat. In all dieser Zeit habe ich lediglich ein Buch gelesen, es war „Baba Dunjas letzte Liebe“ von Alina Bronsky und es war einfach wundervoll und hat mich für einige Stunden aus meiner Welt herausgeholt.

Aufgrund meiner Erkrankung ist das mit dem Lesen generell so eine Sache … und auch das Schreiben fällt manchmal schwer, wenn die richtigen Worte irgendwo im Kopf vorhanden sind, aber einfach nicht den Weg hinaus finden (ihr wollt nicht wissen, wie lange ich zum Verfassen dieses Posts gebraucht habe … von meiner momentanen Art, zu Sprechen, will ich lieber ganz schweigen).
Manches braucht einfach Zeit (leider bin ich nicht der geduldigste Mensch und muss diese Lektion jetzt lernen).
Es ist natürlich schon ein herber Schlag, wenn man so viele Jahre mit Sprache gearbeitet hat und dann derartige Probleme bekommt, die einen auch an der Ausübung des bisherigen Jobs hindern.

Aber wie immer im Leben, so gibt es auch hierbei eine positive Seite, nämlich eine komplette Umorientierung mit einem neuen, aufregenden Job (der eigentlich immer mein Traumjob war und bei dem ich nicht mehr glaubte, in diesem Leben noch einmal so eine Chance zu erhalten) und einem neuen, hoffentlich behaglichen, Zuhause.

Vielleicht habt ihr ja auch schon einmal schwere, dunkle Zeiten in eurem Leben durchstanden und habt Tipps für Bücher (nicht allzu dicke, bitte) und Hörbücher, die kleine Lichtblicke zaubern? Dann bitte immer her damit, denn ich kann – weiß Gott – Lichtblicke gebrauchen.

Ok, genug davon, das sollte kein mitleidheischender Post werden, sondern einfach nur eine kleine Erklärung, wieso die Auswertung so lange dauert und wieso es hier im Blog so still ist.

Passt gut auf euch und eure Lieben auf!

[KapitelLiebe♡] Adriana Popescu/ Versehentlich verliebt

Heute erwartet euch an dieser Stelle wieder eine Gastrezension aus dem Bereich von der lieben Lisa aka KapitelLiebe ♡

Da es anscheinend notwendig ist, möchte ich betonen, dass Lisas Meinung und Bewertung allein ihre eigene ist und der der Blogbetreiberin weder entsprechen muss noch in irgendeiner Weise von mir gelenkt wird.

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„Kurz spiele ich mit den Gedanken, ihn mit meiner Reisetasche k.o zu schlagen, um dann mit dem Gepäckwagen Fahrerflucht zu begehen.“

Adriana Popescu: Versehentlich verliebt ©Piper Verlag

Klappentext:
Auf dem Weg nach Berlin bleibt die Reisebuchlektorin Pippa am Stuttgarter Flughafen hängen – und das ausgerechnet über die Feiertage! In der überfüllten Wartehalle lernt sie den ebenfalls gestrandeten Lukas aus Hamburg kennen, und schon bald erwärmt sein frecher Charme ihr chronisch gebrochenes Herz. Dann passiert es: Bevor Pippa es verhindern kann, hat sie sich versehentlich verliebt. Doch wohin geht die Reise für die beiden? Heute noch? Oder erst morgen? Denn der nächste Abflug kommt bestimmt …

Quelle: Piper

Cover:
Das Cover verrät schon mal, dass sich diese lockere Liebesgeschichte am Flughafen abspielt. Die Gestaltung und die Farbwahl ist eher schlicht gehalten, aber nicht zu blass. Es passt ziemlich gut und ist eher unauffällig.

Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin ist locker. Man kann das Buch fließend und entspannt lesen.

Inhalt:
Pippa möchte über Weihnachten zu ihren Eltern, doch ausgerechnet an den Feiertagen bleibt sie am Flughafen in Stuttgart hängen.
Schlimmer kann es für die Singlefrau eigentlich sowieso nicht mehr werden, da ihr Exfreund sie betrogen und ihr ein gebrochenes Herz beschert hat. Doch anscheinend meint ihr „Schicksalsbeauftragter“ es gut mit ihr und schickt ihr den charmanten Lukas. Er konnte mit seiner frechen Art und seinen strahlendblauen Augen Pippas gebrochenes Herz in Windeseile höher schlagen lassen. Doch nach einem dummen Fehler kommt alles anders als erwartet!

Meinung:
Diese kurze Liebesgeschichte war schon sehr witzig, dennoch hat es sich an manchen Stellen gezogen. Mir verging manchmal die Lust am Lesen. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht wirklich meinem üblichen Genre entspricht?!
Trotzdem hat mir die Protagonistin Pippa sehr gut gefallen! Sie war mit ihrer tollpatschigen, unperfekten Art und ihrem Liebeskummer authentisch, eben keine typische Heldin. Ja, ich konnte mich auch so manchmal mit ihr identifizieren. Ein paar Mal wurde ich auch etwas wütend auf sie, da sie ihrem Exfreund so sehr „hinterhergeheult“ hat, obwohl er sie betrogen hat und sie ihn sogar dabei erwischt hat. Und immer wieder wollte sie ihn zurück haben, was für mich persönlich völlig unverständlich war.

Ansonsten hat mir diese kurze Liebesgeschichte zwischen Pippa und Lukas gefallen, vor allem aufgrund Pippas lustiger Gedankengänge.
Insgesamt fand ich die Protagonisten sehr sympathisch!

Fazit:
Dieses Buch ist etwas für alle, die gerne kurze Liebesgeschichten mit sehr viel Witz lesen.
Meins war es jetzt nicht einhundertprozentig, dennoch habe ich es so manches Mal genossen, in Pippas Kopf schauen zu dürfen und mitzulachen!🙂

Ich gebe daher 3,5 Buchsterne. 3.5sterne

Eure Kapitel Liebe ♡

 

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Autorin: Adriana Popescu
Titel: Versehentlich verliebt
Verlag: Piper Taschenbuch (10. November 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3492306362

[KapitelLiebe♡] Amy Ewing/ Das Juwel – Die Gabe

Heute erwartet auch an dieser Stelle wieder eine Gastrezension aus dem Bereich Young Adult/Fantasy von der lieben Lisa aka KapitelLiebe ♡

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„Darf ich dir eine Frage stellen, Nummer 197?“, sagt Lucien leise. „Willst du dieses Leben?

Amy Ewing: Das Juwel ©Fischerverlage.de

Klappentext:
Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Quelle: Fischerverlage.de

Cover:
Das Cover ist ein echter Hingucker, einfach atemberaubend schön! Diese Farbe und das Glitzern laden zum Kauf ein. Als ich es in der Buchhandlung sah, war es Liebe auf den ersten Blick. Zuerst ein reiner Coverkauf.

Schreibstil:
Geschrieben wird aus Violets Sicht in der Ich-Form, es ist leicht und schnell zu lesen.

Inhalt:
Seit ihrem 12. Lebensjahr wird Violet Lasting in der Verwahranstalt auf ihr zukünftiges Leben als „Surrogat“ vorbereitet. Denn Violet verfügt über besondere Kräfte, die sie als Leihmutter für die adligen Frauen des Juwels unschätzbar wertvoll machen, da diese selbst nicht schwanger werden können.
Doch Violet will dieses Leben nicht, viel lieber würde sie im Sumpf bei ihrer Familie, der sie gewaltsam entrissen wurde, bleiben, auch wenn das hieße, in Armut zu leben. Doch ihr Schicksal ist aufgrund ihrer Gene vorherbestimmt. Schon bald landet Violet als Surrogat in den Klauen der Herzogin, die mit teuren Kleidern und exquistitem Essen darüber hinwegtäuschen will, dass Violet ihre Sklavin ist.

Klingt das für euch auch so schrecklich wie für mich?
Dann willkommen in Violets Welt!
Seit ihrem 12. Lebensjahr weiß sie von ihrer besonderen Gabe und ihrem Schicksal, als Surrogat dienen zu müssen.

Sie muss das Kind für ihre neue Herrin austragen!
Doch Violet wehrt sich gegen dieses Schicksal und muss bald feststellen, dass sie nicht die Einzige ist, die gegen diese alte Tradition ankämpft.

Meinung:
Lasst euch vom glitzernden, mädchenhaften Cover des Buches nicht täuschen, dies ist ein dystopischer, grauenhafter Zukunftsauftakt voller Intrigen, Sklaverei, Hass und Tod, aber auch etwas Liebe.

Amy Ewing hat mich sofort in die Welt von Violet hineingezogen. Nach zwei Tagen lesen war ich so dermaßen geflashed, dass ich mich gar nicht mehr auf ein neues Buch konzentrieren konnte. Endlich mal wieder ein Buch, das mich durchgehend gefesselt hat.

Fazit:
„Das Juwel“ ist eine klassische Jugenddystopie mit einer ungerechten Gesellschaft, einer jungen Heldin, die aufbegehrt und schwer dafür bezahlen muss.
Für Fans von „Die Tribute von Panem“ ist es eine absolute Leseempfehlung!

5 von 5 Lesesterne ☆☆☆☆☆

Eure KapitelLiebe♡

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Autorin: Amy Ewing
Titel: Das Juwel – Die Gabe
Originaltitel: The Jewel
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (20. August 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3841421043
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 bis 17 Jahre

[KapitelLiebe♡] Jennifer Wolf/ Morgentau – die Auserwählte der Jahreszeiten (Buch 1)

Heute erwartet auch an dieser Stelle wieder eine Gastrezension aus dem Bereich Young Adult/Fantasy von der lieben Lisa aka KapitelLiebe ♡


Klappentext:
Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

“Der Frühling bringt Blumen,
der Sommer den Klee.
Der Herbst bringt die Trauben,
der Winter den Schnee.”

Quelle: Carlsen

Jennifer Wolf: Morgentau (Buch 1)

Inhalt:
Die Welt liegt in Trümmern und Eis. So, wie wir sie kennen, existiert sie nicht mehr. Dennoch gibt es noch Leben auf einem Fleckchen Erde, was die Menschen nur der Göttin Gaia zu verdanken haben. Sie schuf eine Stadt, abgekapselt von all den todbringenden Krankheiten und Gifte, die sich die Menschen selbst zuzuschreiben haben.
Und dort lebt auch Maya. Alle 100 Jahre wird dort, von der Göttin Gaia höchstpersönlich, eine Hüterin auserkoren, die sich als Gefährtin für ein Jahrhundert an einen von Gaias Söhnen zu binden hat, den Frühling, den Sommer, den Herbst oder den Winter. Ein ganzes Jahrhundert mit einem Mann?
Maya, die neue Auserwählte der Jahreszeiten hat eine schwierige Wahl zu treffen, nämlich die für den richtigen Halbgott …

Schreibstil:
Der Schreibstil von Jennifer Wolf ist locker, aber auch gehoben, nicht zu umgangssprachlich. Ich konnte es dennoch flüssig und – vor allem – schnell lesen.

Cover:
Das Cover ist ja wirklich mal ein Hingucker. Sehr mädchenhaft und frisch, es lässt sofort auf eine fantasievolle Geschichte schließen.
Meinung:
Jennifer Wolf hat mich mit Mayas Geschichte ab der ersten Seite in ihr Bann gezogen!
Auf Anhieb wüsste ich nicht, je etwas Vergleichbares gelesen zu haben. Die Autorin besitzt für mich eine unglaublich ausgeprägte Fantasie, weshalb ich diese leicht dystopische und wahnsinnig fantastische Geschichte in null Komma nichts verschlungen habe.🙂
Sie hat für mich eine vollkommen neue und einzigartige Welt erschaffen.
Und Nevis … hach, Nevis, der Winter, mit seinen unglaublichen traurigen Eisaugen! Ich gestehe, ich hab mich sofort in ihn und seine verschlossene Art verliebt! Bedingungslos und unwiderruflich!😀
Die Protagonistin Maya habe ich ebenfalls ins Herz geschlossen. Oft tat sie mir leid, hier und da musste ich sogar mit den Tränen kämpfen, bis der Damm dann doch am Ende endgültig gerissen ist und ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Ich kleine Heulsuse😉.

Auch die anderen Charaktere fand ich sehr gut dargestellt.
Die Erdgöttin Gaia war die Güte in Person und dennoch ehrfurchterregend. Sie war wie eine Mutter: Liebevoll und tadelnd zugleich.

Fazit:
Ich kann die Autorin nicht genug loben für ihr unglaubliches Buch!
Wer Fantasy mag, wird “Morgentau” lieben, und es, genauso wie ich, in die Glasvitrine für besondere Bücher einschließen und es jedes Mal beim vorbeigehen verträumt lächeln!
Kauft es! Mit aktuell 4,99€ ist der Preis kaum zu toppen.
Ich liebe es. ♡

5 von 5 Sternen ☆☆☆☆☆
(Aber im Herzen 100 Sterne!)
Lisa, Eure KapitelLiebe ♡


Autorin: Jennifer Wolf
Titel: Morgentau – die Auserwählte der Jahreszeiten (Buch 1)
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Carlsen
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3551314963
Empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren


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